Neu-Bamberg

Das Dorf Neu-Bamberg entstand in Anlehnung an die Burg „Neuen-Baumburg“ durch Ansiedlung von Leibeigenen und Söldnern, aber wohl auch von Bewohnern des nahegelegenen Dorfes Sarlesheim, als dieses unterging. Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1253.

Die restaurierte Burgruine auf dem Schlossberg überragt das Dorf. Unmittelbar an den ersten Häusern vorbei gelangt man über einen Pfad zur Burg. Der Gang lohnt sich auch wegen der guten Aussicht. Inmitten des Burgringes hat man um 1880 eine neugotische Kapelle errichtet. Sie beherrscht mit ihrem leuchtenden Weiß-Rot weithin den Landstrich.

Den Burgweg abwärts wird man in den alten Ortskern geschleust, wo sich gut erhaltene Fachwerkhäuser an den Schlossberg anlehnen.

Die Kandelpforte, ein mächtiger Torturm, entlässt den Wanderer nach draußen.

Die heutige evangelische Kirche ist der einzige Überrest des untergegangenen Dorfes Sarlesheim. In ihr wurden Wandgemälde aus dem 12. jahrhundert freigelegt.

Das „Sakramentshäuschen“, eine ansprechende Steinhauerarbeit aus spätgotischer Zeit, ist in der Kirche aufgestellt.

Über einen gut ausgebauten, waldreichen Wanderweg gelangt man zur „Neu-Bamberger Heide“ mit einem Denkmal zur Erinnerung an den Krieg 1870/71.

In der Gemeinde Neu-Bamberg herrscht ein reges Vereinsleben. Der örtliche Sportverein TUS Neu-Bamberg 1906/46 bietet neben Fußball auch Sportarten wie Tischtennis, Kinderturnen, Wirbelsäulengymnastik, Seniorensport, Badminton und Tanzen an. Musikunterricht auf vielerlei Instrumenten erteilt der CMV, der Carneval-Musikverein.